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Definition des Fahrzeugkalibrierungsfaktors
Der Fahrzeugkalibrierungsfaktor (manchmal auch als Kalibrierungskonstante bezeichnet) ist ein Wert, der in einem Messgerät oder Messsystem verwendet wird, um Impulse oder Signale von Geschwindigkeitssensoren in Entfernung umzuwandeln.
Im Falle eines Metrometers wird der Kalibrierungsfaktor oft mit dem Symbol ‚k‘ bezeichnet. Er gibt die Anzahl der Impulse oder Signale von den Geschwindigkeitssensoren an, die einem Meter (oder einer anderen Entfernungseinheit) entsprechen. Wenn der Kalibrierungsfaktor z.B. 1.000 Impulse pro Meter beträgt, bedeutet dies, dass für jeweils 1.000 Impulse des Geschwindigkeitssensors ein Meter zurückgelegt wird. Der Kalibrierungsfaktor wird bei der Kalibrierung des Messgeräts ermittelt, bei der Entfernungsmessungen entlang einer bekannten Strecke oder mit anderen zuverlässigen Messquellen vorgenommen werden. Durch die Kalibrierung kann der Kalibrierungsfaktor an das jeweilige Fahrzeug und Messsystem angepasst werden, was zu genauen und präzisen Messergebnissen führt. Es sei darauf hingewiesen, dass der Kalibrierungsfaktor zwischen verschiedenen Fahrzeugen variieren kann, selbst wenn sie dasselbe Modell eines Messgeräts verwenden. Dies liegt an den individuellen Eigenschaften und Einstellungen jedes Fahrzeugs und an der Genauigkeit der durchgeführten Kalibrierung.
Einfach ausgedrückt und aus praktischer Sicht ist der Kalibrierungsfaktor eines Fahrzeugs die Anzahl der vom Fahrzeug gezählten Straßenimpulse, die einer Strecke von 1000 m entsprechen.